Fachpublikum

Berlin Diagonale − Show Camp

In englischer und deutscher Sprache

Das „Berlin Diagonale − Show Camp“ richtet den Fokus auf mehr als 35 Berliner Künstler*innen und Kompanien, die ihre tourfähigen Performance-Arbeiten präsentieren. So können sich Fachgäste gebündelt über neue Projekte informieren und direkt mit der Berliner Performing Arts Szene in Kontakt treten.

Die vertretenen Künstler*innen präsentieren ihre Arbeit im Rahmen einer Messesituation mit Requisiten, Video- und Bildmaterial in individuellen Tischgesprächen. Zusätzlich können Fachgäste mit den Open Studios in 20-minütigen Kurzpräsentationen von ausgewählten Künstler*innen einen komprimierten Eindruck der jeweiligen Projekte und Arbeitsweisen gewinnen.

Programm:

12 Uhr
Begrüßung (Galerie)

12 – 17:00 Uhr
Offenes Messeformat (Galerie)
Tischgespräche mit 35 Berliner Künstler*innen und Kompanien, die ihre tourfähigen Arbeiten präsentieren

13 – 14 Uhr & 15 – 16:30 Uhr
Open Studios mit Kurzpräsentationen ausgewählter Künstler*innen und Kompanien

ab 16:30 Uhr         
Apéro bei einem Glas Sekt auf Eis und Musik

OFFENES MESSEFORMAT

Das bewährte offene Messeformat mit Tischgesprächen, Videos und Requisiten bietet einen komprimierten Überblick und den Raum für vertiefende Gespräche mit Berliner Kümstelr*innen.

OPEN STUDIOS

in englischer Sprache

13:00 | Studio 1 | Kollektiv 52*07 präsentieren BIRD

BIRD - der ultimative Migrator, der sich an sich permanent ändernde Umgebungen anpassen kann. Als Künstler*innen wandern wir ständig und bewegen uns von Ort zu Ort. Das Stück erzählt eine abstrakte Geschichte an einem unbekannten Ort. Eine Reise auf der Suche nach Identität durch die Geschichten von sechs Charakteren, die jeweils sehr unterschiedliche Erfahrungen und Persönlichkeiten mitbringen.

13:00 | Studio 2 | ABA NAIA (Kysy Fischer, Rafuska Marks, Teija Vaittinen), präsentieren WE CAN DO IT MOANING

WE CAN DO IT MOANING ist eine post-porn clown Performance über eine menschliche „Stöhn-Maschine“, mit Hilfe derer die verschiedensten Varianten und Facetten des Stöhnens untersucht werden. Aba Naja interessiert sich für die Grenzen der Repräsentation von Frauen und deren Sexualität, die sie bis in den Bereich der Komik ausdehnt. 

 13:30 |Studio 1 | Noemi Veberic Levovnik

Noemi Veberic Levovnik präsentiert ihre künstlerische Welt mit den von ihr geschaffenen Figuren (die Katze, Fontana, die Kaninchen, die Diva). Das so genannte Slightly Strange Theatre ist ein Hybrid verschiedener Genres, der ihre künstlerische Praxis in Form von Live-Events, Shows und Installationen kombiniert.

13:30 | Studio 2 | nomerMaids präsentieren WANN HAST DU DAS LETZTE MAL AUF DER SPITZE EINES BERGES SEX GEHABT?

Die 100% autobiografische und in 14 unterschiedlichen Sprachen geschriebene Performance ist ein verflochtenes Gewebe aus sprachlicher Pracht, Tempo und Intimität, in dem sich aktuell politische und gesellschaftlich relevante Themen mischen mit dem was die Performerinnen als höchst persönlich empfinden.

15:00 | Studio 1 |  Irina Demina (LOST&FOUND Ltd.) presents ACT II

Klassisches Ballett trifft auf Berghain, David Lynch, Heidentum, Unvollendung und Russischen Folk. ACT II versetzt die Legende der tanzenden weiblichen Naturgeister Vilas aus der slawischen Mythologie ins Jetzt und fragt: Wer sind Vilas heute?

15:00 | Studio 2 | Ming Poon präsentiert WE ARE ALL IN THIS TOGETHER

Ming Poon entwickelt eine Tanzperformance Praxis, die interaktiv auf das Publikum ausgerichtet ist. Dabei geht es stets um die Geschichten und Wünsche des Publikum. Entscheidungen des Publikums beeinflussen die Entwicklung der Choreografie. Die Performances finden komplett spontan statt. WE ARE ALL IN THIS TOGEHTER ist das künstlerische Ergebnis dieser Praxis.

15:30 | Studio 1 | Marc Carrera / MDVZ präsentieren KURT COBAIN WAS RIGHT

KURT COBAIN WAS RIGHT ist ein Tanztheater-Duett (mit Ellen Gronwald), welches sich mit der Thematik des Nichts beschäftigt:

Betrachte die Leere
Wir sind nur das Echo eines Ereignisses.
Wir waren nicht da
Wir sind nichts anderes als das Gespenst dieses Moments.   

15:30 | Studio 2 | Zander Porter präsentiert ADHD Penetration

Es geht um Familie, Geschlecht, um Überwachung und die Auswirkungen des Digitalen, als ein toter Ort an dem Lebendigkeit und Verkörperung beschworen wird. Die Durchdringung der "Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung" bringt Überraschungsmomente und fordert das Publikum auf, sich sowohl völlig unbeteiligt und Hyperpräsent zugleich zu fühlen.

16:00 | Studio 1 | Berit Einemo Frøysland präsentiert PETRA VON KANT

Das Solo PETRA VON KANT ist eine Tanzinterpretation des Films "Die bitteren Tränen der Petra von Kant" (1972) von Rainer Werner Fassbinder. Die Inszenierung und Interpretation von den Gesten, den Posen, der Mimik sowie der psychologische Transformation von Petra, der Protagonistin, die Berit Einemo Frøysland im Verlaufe des Films vollzieht, erschafft ein tänzerisches Porträt einer der komplexesten Figuren von Fassbinder.

16:00 | Studio 2 | Shlomi Moto Wagner präsentiert SALVATION

Das Solo-Musiktheaterstück ist eine mythologische und poetische Lesart der aktuellen Pop-Kultur und ihrer akademischernDiskurse. Die Musik von Hildegard von Bingen aus dem 14. Jahrhundert wird mit Pop-Hits, brandneuen Techno-Kompositionen und zeitgenössischen feministischen Texten neu arrangiert. All das macht die Opernperformance zu einem Prozess der Verwandlung.
 

Spielzeiten
Fr 31.05 12:00
Dauer:

300 Min.

Veranstaltungshinweise

Wir bitten um Anmeldung unter: fachpublikum [at] performingarts-festival.de

Barrierefrei:

keine Angaben

Credits

Mit:
ABA NAIA (Kysy Fischer, Rafuska Marks, Teija Vaittinen)
Alex Bäke
Andrei Cucu and Yannis Mitsos
animi motus
Annalisa Derossi
Berit Einemo Frøysland
Blauhauch Productions ltd.
Bridge Markland
Cameryn Moore / Little Black Book Productions
Camila Rhodi
cmd+c Company
Darragh McLoughlin, Squarehead Productions, STICKMAN
DIE SPALTER
Duckie L'Orange
In Kyung Lee (Inky)
IN.TO Collective Gosia Gajdemska & Anita Hernadi
Irina Demina (LOST&FOUND Ltd.)
Isadorino gore
Kollektiv 52°07
Marc Carrera / MDVZ
Marcozzi Contemporary Theater
Marissa Rae Niederhauser
Markus Riexinger
Mekan Arti Berlin
MENADE
Ming Poon
Noemi Veberic Levovnik
nomerMaids.
Ren Saibara
S R & C o m p a n y
Schlomi Moto Wagner
Shiran Eliaserov
tutti d*amore
Veruschka Bohn & Christian Graupner
WER IST JACK
Zander Porter

Für alle Teilnehmer*innen und Gäste des Performing Arts Festival Berlin. Teil des Rahmenprogramms von und mit dem Team des Performing Arts Festival.

Artists

ABA NAIA ist ein internationales Zusammentreffen dreier Performerinnen mit Hauptsitz in Berlin: Kysy Fischer (BR), Rafuska Marks (BR) und Teija Vaittinen (FI). Die Gruppe erforscht seit 2017 weibliche Komik, Feminismus, Gender, Erbe, Zugehörigkeitsgefühl und Dekolonisierung des Körpers. Unsere aktuellen künstlerischen Forschungsfragen sind: wie können Frauen Komik durch ihre Sexualität produzieren? Wie sieht unser Konzept von Post-Porn Clownerie aus? Wo sind die Grenzen zwischen Komik und Unbehagen? Wie weit darf eine Frau mit einer Aktion gehen?

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Regiehospitanzen an der UdK und der Schaubühne. 2010 bis 2014 Mitglied in der Jugendtheatergruppe der Schaubühnen Die Zwiefachen. In den letzten Jahren an verschiedenen Tanz,- Theater und Filmproduktionen in Bereich Entwicklung und Umsetzung beteiligt gewesen, wobei Texte wie Im Verkehr entstanden sind.

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Andrei Cucu und Yannis Mitsos trafen sich durch Zufall. Sie sprechen beide über Orte, sie sprechen über Natur, sie sprechen über Stimmungen. Einer benutzt seinen Körper, der andere seine Klänge. Sie kommen beide von woanders her, von Orten die sehr verschieden sind zu diesem, doch sie nennen das Jetzige ihr zu Hause für den Moment.

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animi motus ist eine Berliner Tanzkompanie, die zeitgenössischem und kulturpolitischem Geschehen eine körperliche Projektionsfläche bietet. Die Erstellung von Tanztheaterstücken erfolgt auf Fusion verschiedener Kunst- insbesondere Tanz- und Performance-Stilen und in Zusammenarbeit mit der internationalen Szene. Die Werke werden in Berlin und international inszeniert und haben einen soziokulturellen Inhalt. Bewegungssprachlich ist die Kompanie vor allem in einer physischen und abstrakten Weise des Zeitgenössischen Tanzes beheimatet.

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Die Italienerin Annalisa Derossi hat Klavier und Tanz studiert und lebt seit 1991 in Deutschland. Seit über 30 Jahren hat sie ihre Leidenschaft und ihr Talent für interdisziplinäre Projekte in allen möglichen Kombinationen und Funktionen (Tänzerin, Performerin, Pianistin, Schauspielerin, Musikalische Leiterin, Komponistin, Choreografin etc.) zu Engagements in Deutschland, Italien, Frankreich, Schweiz, Österreich, Belgien geführt. Dabei sind sowohl die ganz großen Theater, als auch verstecktere Nischen der freien Szene und Site-Specific Projekte vertreten.

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Berit Einemo Frøysland ist eine norwegische Tänzerin und Choreographin, sie lebt in Berlin. 2016 schloss sie ihre Ausbildung an der Balettakademien Stockholm ab und arbeitete seitdem mit dem Siciliano Contemporary Ballet, Satoshi Kudo, Marina Abramovic und Jeff Pedersen Productions. Sie war an Tanz-Produktionen und -Filmen beteiligt und adaptiert für ihre eigenen Stücke literarische, filmische und philosophische Vorlagen. Sie ist in Norwegen, Deutschland, Schweden, Thailand und Japan aufgetreten und war 2018 mit einem Solo zu Den Nationale Scene in Bergen eingeladen. 

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Blauhauch ist eine internationale, Multi-Disziplinen Gruppe von 13 Künstlerinnen mit Sitz in London und Berlin. Inspiriert von den Handlungssträngen ihrer Träume schreiben und entwickeln sie im Kollektiv neue Bühnenstücke. Gleichzeitig bieten sie Workshops an, welche Schauspiel, kreatives Schreiben, Körperarbeit und luzides Träumen verbinden. Sie wollen mit radikaler Ehrlichkeit, Humor und offenem Herzen das kollektive und individuelle Unterbewusstsein erforschen und darstellen.

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Die Berliner Performerin Bridge Markland ist Virtuosin des Rollenspiels + der Verwandlung. Sie überschreitet Grenzen zwischen Tanz, Theater, Performance, Cabaret + Puppentheater. Ihre Spezialität sind Gender-Performances bei denen man den Wechsel von Frau zu Mann (+ Vice Versa) miterlebt. Sie ist Pionierin der Drag und Genderperformance in Deutschland + organisierte von 1994 - 2002 Drag-King Events, Tourneen + Festivals. Ihre Produktionen zeigte sie in Deutschland, Europa, USA, Kanada + Australien.

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Nach vielfältigen Soloshows rief Cameryn Moore kürzlich mit dem australischen Puppenspieler und Darsteller Shani Moffat die Zwei-Personen-Show „Sex Ed“ ins Leben: ein Kabarett mit Puppen und Figuren, das vierteljährlich in Berlin aufgeführt wird. Darüber veranstaltet Moore Stand-up-Tragödien. Derzeit entwickelt die Gründerin von BEDx, einer Bildungsnacht für Sexfreaks, ihr siebtes Performancestück „Muse“.

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Camila Rhodi ist eine Performance und Video Künstlerin. Sie zeigte ihre Arbeiten an Orten, wie dem Parallel Program of Manifesta in Russland, der Internationalen Biennale der Medienkunst WRO in Polen, der viennacontemporary in Österreich und vielen anderen Festivals und Galerien in Brasilien, Russland, Israel, Europa, Tunesien und Australien. Ihre erste Einzelausstellung war 2013 in der Finnischen Galerie Musterzimmer in Berlin zusehen. Ihre Live-Performances, Videos und Multimediainstallationen setzen sich mit Themen wie Liebe, Einsamkeit, Gender, Gewalt und Sexualität auseinander.

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cmd+c Company widmet sich der kreativen Kopie unserer Realität. Unsere Arbeit, die sich auf digitales Theater konzentriert, kombiniert Theater, Video, Poesie und Dokumentation. Als Digital Natives aus Deutschland, Spanien und China glauben wir an das Potenzial der Technologie als starke Waffe des Geschichtenerzählens.

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Darragh ist in Irland geboren. Bis zu seinem 15. Lebensjahr hatte er kaum mit Kunst zu tun, dann fing er an zu jonglieren und zu tanzen. Als er 2006 die Schule abschloss, packte Darragh seine Koffer für ein Vollzeitprogramm an der Jonglier Schule Katakomben in Berlin. 2008 besuchte Darragh die Akademie für Zirkus- und Performancekunst. Darragh schloss seine Ausbildung 2012 mit einem Bachelor ab. Seitdem hat er auf zahlreichen Festivals auf der ganzen Welt teilgenommen und in über 12 Ländern Residenzen absolviert.

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Duckie L'Orange ist eine ungewöhnliche Performancekünstlerin aus Berlin.
Sie macht seltsame und verrückte interaktive Performances für Kinder und auch verrückte, aber viel schmutzigere Shows für Erwachsene. Sie tourte auf der ganzen Welt: Auftritte im Sydney Opera House, Moderation eines Steampunk-Karnevals mit Antigua i Barbuda, Geschichtenerzählen im Au Chat Noir in Paris, Spaß mit Bizarre Bushwick in New York und Tourneen mit dem Berlin Puppetry Slam.

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Die Theaterarbeit von DIE SPALTER ist eine physische und wortgewaltige Abrechnung mit der westlichen Gesellschaft, damit wie diese im Privaten, institutionell und historisch Gewalt ausübt. Es werden Schmetterlinge auf Schlachtfeldern gesucht, es wird das zerstörte Subjekt erkundet und existentiell verhandelt. Das Spiel ist dem Angriff verschrieben, körperlich fordernd und dabei in Utopien verhangen. DIE SPALTER verstehen ihr Schaffen als Beitrag, Gewohnheiten zu durchbrechen und auf Machtstrukturen aufmerksam zu machen.

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In Kyung Lee (Inky) ist eine in Berlin lebende südkoreanische Künstlerin. Sie entwickelt multiperspektivischen Performances aus umfassenden Elementen wie Musik, Tanz, Poesie, Licht, Kostüm und Requisiten. Ihre Arbeiten waren in den USA, Deutschland und Südkorea zu sehen. Sie war Artist-in-Residence am Seoul Foundation for Arts and Culture (Südkorea), am Kimmel Harding Nelson Center for the Arts (USA) und ind en Lake Studios Berlin (Deutschland). Inky studierte Tanz am Smith College (BFA), am Trinity Laban Dance und an der Arizona State University (MFA).

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IN.TO Collective, gegründet von Gosia Gajdemska und Anita Hernadi, kreiert künstlerische Arbeiten, die um Choreographie, Mode und bildende Kunst oszillieren. Sie kooperieren mit Künstlern*innen, Forscher*innen und Spezialist*innen aus verschiedenen Disziplinen. Ihre Mission ist es, den Dialog zwischen verschiedenen Kunstfeldern, Arbeitsmethoden und Ästhetiken zu erforschen und zu erweitern.

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Irina Demina ist Choreographin und Tänzerin. Sie wurde in Polen geboren und erhielt ihre Tanzausbildung in Moskau und Hamburg. Sie absolvierte ein Studium der Philologie an der Moskauer Lomonossov Universität und erwarb 2016 einen Masterabschluss (Choreographie) am HZT Berlin. Sie hat u.a. mit den Choreograf*innen Xavier le Roy, Angela Guerreiro, Soodong Jung, Halla Ólafsdóttir gearbeitet. Seit 2008 entwickelt sie eigene Projekte und erhielt 2012 die Nachwuchsförderung der Kulturbehörde der Stadt Hamburg. 2013 erhielt sie den 3.

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Isadorino Gore wurde 2012 von Sasha Portyannikova und Dasha Plokhova, Absolventinnen der Waganowa Ballettakademie, gegründet. Sasha und Dasha betrachten Tanz als kulturelles Phänomen. Sie inszenieren Tanzperformances, lehren, experimentieren und erforschen verschiedene Bewegungen und Kunstformen. Sie sind Teilnehmerinnen von internationalen Stipendienprogrammen und Künstlerresidenzen in den USA (Fulbright-Programm), den Niederlanden, in der Schweiz und in Deutschland.

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Das Kollektiv 52°07 ist eine Plattform, die künstlerische Visionen unterstützt und erforscht. Unser Name "52°07" leitet sich aus der Mischung der zwei geografischen Koordinaten von Bern und Berlin ab. 52 - Berlin, der Ort, an dem wir uns trafen. Und 07 - Bern, der Ort, an dem einerseits unsere erste Produktion "Bird" zur Premiere kam, und andererseits der Sitz unseres Kollektivs. Wir sind fünf Tänzer*innen und ein Musiker. Wir arbeiten mit Künstler*innen aus verschiedenen Disziplinen zusammen.

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Marc Carrera / MDVZ ist seit 2008 in Berlin ansässig. Während seines Philosophiestudiums an der Universität Barcelona begann er seine performative Tätigkeit zwischen Physical Theatre, Tanz, Butoh und Aktivismus. In Berlin angekommen, konzentriert er sich ausschließlich auf die Darstellende Kunst.

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Der deutsche Schriftsteller, Regisseur und Schauspieler Markus Riexinger bringt seit 2014 sein alljährliches Freilichttheater auf die Bühne. Für die Wiederaufnahme der Produktion von 2018 besteht das diesjährige Ensemble aus Nadja Herzog, Rosemarie Klinkhammer und Martin Radecke.

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Daniela Marcozzi lebt und arbeitet seit 2014 als freiberufliche Künstlerin, Theaterleiterin, Erzieherin und Forscherin überwiegend in Berlin. 2014 gründet sie das Unternehmen Marcozzi Contemporary Theater. In Zusammenarbeit mit Tänzer*innen, Musiker*innen und Performer*innen hat sie viele Einzel- und Gruppenstücke produziert, aufgeführt Berlin, Frankfurt am Main, Winterthur, Rome, Bruxelles, Zagreb, New York, New Orleans, etc.

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MENADE ist eine Künstler*innengruppe, welche die Grenzen zwischen Oper und Schauspiel auslotet und nach Wegen sucht, diese zu durchbrechen. Es werden klassische Stoffe rekontextualisiert, es wird experimentiert, erneuert und herausgefordert. Der Fokus richtet sich auf die Rolle der Frau und Fragen der Identität. Die Gruppe begann ihre gemeinsame Arbeit 2015 während des Studiums und entwickelte seitdem eine besondere Form der Zusammenarbeit: Regie, Bühnen- und Kostümbild verlassen ihr angestammtes Terrain und bringen sich in alle Ebenen der Inszenierung ein.

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Ming sieht Bewegung nicht nur als körperliche, sondern auch als soziale Aktivität. Sich zu bewegen heißt sich zu beziehen. Seine Herangehensweise an Tanz ist eine, in der es keine Tänzer gibt, sondern Menschen, die sich in einem ständigen Prozess der Beziehung zueinander bewegen, sich ausstrecken, zusammenlaufen, sich treffen und trennen. Darin beschäftigt er sich mit Themen wie Verwundbarkeit, Intimität, Randlage und Versagen. Er kreiert Performances, bei denen das Publikum zur Zusammenarbeit eingeladen wird.

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Noemi Veberič Levovnik arbeit im Bereich Performance Kusnst, Musik und visuelle Künste. An der Université Paris 8 und Ecole supérieure d’art de Quimper studierte sie Film, Bildende und Zeitgenössische Künste. Ihre künstlerische Praxis widmet sich den geschichtlichen Verflechtungen, mit denen zusammen sie eine feste Kordel bildet. Sie bewegt sich entlang der Intersektionen diverser Genres, die jeweils unterschiedliche Haltungen zu Disziplin und  Regelwerken einnehmen.

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Adrienn Bazsó, Charlotte Mednansky und Panni Néder erhalten 2018 die Einstiegsförderung des Berliner Senats und gründen zusammen das Performancelabel nomerMaids. 2015 entstand „Wann hast du das letzte Mal auf der Spitze eines Berges Sex gehabt?“ aus einem studentischen Projekt in Kooperation mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch als szenische Lesung und wurde auf mehrere internationale Festivals eingeladen. 2018 premiert die Produktion als abendfüllendes Bühnenstück am TD und wurde seitdem erfolgreich auf Festivals gezeigt.

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Ren Saibara ist eine japanische Regisseurin, Performerin und Schauspielerin. Sie studierte Germanistik in Tokyo und Historische Urbanistik in Berlin. In Japan gründete sie das Künstlerkollektiv actnetwork. Sie wirkte bei mehreren internationalen Theaterfestivals in Japan mit. In ihren Arbeiten stellt sie japanische und europäische Sichtweisen einander gegenüber und sieht sie sich mit der unüberwindbaren Fremdheit zwischen beiden Kulturen konfrontiert.

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S R & C o m p a n y ist eine freie und eigenfinanzierte zeitgenössische Tanzgemeinschaft. Was uns eint, ist die Lust, aus dem, was jede*r Einzelne ist und gibt, ein Mehr zu machen und uns vielfältig zu gestalten. Wir versuchen neue Strukturen zu formen. Dabei geht es um eine eigene Philosophie, selbstbestimmte Wege und einen erweiterten Blick. Das Zusammentreffen von Künstler*innen verschiedenster Genres bereichert uns und macht unser Schaffen aus.

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Performance-Künstler und Opernsänger. Sang als Solist mit Orchestern weltweit und als Mitglied des Opernstudios der New Israeli Opera. Seit seinem Umzug nach Berlin im Jahr 2012 arbeitet mit verschiedenen Opern-Ensembles und experimentellen Theatermacher*innen, u.a. mit Philine Rinnert und Johannes Müller. Gründer des House of Mazeltov, einer Drag-Performance-Gruppe, mit der er die performantiven Grenzen von Stimme, Geshlecht, Tradition und Identität untersucht.

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Shiran Eliaserov ist eine preisgekrönte Choreographin, Performerin und Videokünstlerin. 2011 beendete sie ihre Tanzausbildung an der SEAD  Salzburg Experimental Academy of Dance und schloss ihren MA in Choreographie am HZT ab (Hochschulübergreifenden Zentrum für Tanz Berlin). Neben ihre eigenen Arbeiten schafft Eliaserov Plattformen für aufstrebende Künstler*innen zum Aufbau und Vernetzung internationaler Beziehungen. Sie ist die Initiatorin von Construction-Site und Mitinitiatorin vom internationalen Kollektiv MakeSpeak.

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tutti d*amore ist ein Berliner Musiktheaterkollektiv, das die Oper aus ihren Häusern entführt und unter das Volk mischt. Es trennt die musikalische Schönheit und szenische Verspieltheit aus der totgeglaubten Kunstform heraus, reichert sie mit Spontaneität, bunten Farben und Formen an und versetzt sie in nomadischen Produktionen an ungewöhnliche Orte. tutti d*amore versteht sich als ein mögliches Volkstheater, das die Brisanz und das Politische im sozialen Raum sucht. Daher haben sich die Mitglieder von tutti d*amore auch bewusst für eine kollektive Arbeitsform entschieden.

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Humatic und Veruschka Bohn entwickeln performative audio-visuelle Installationen und Medien-Performances mit Schwerpunkt Körper, Bewegung und Raum-Zeit-Verzerrung. Ihre (Stil)mittel sind Live-Performance, digitales Video und Sound sowie eine eigens entwickelte Software Tools. 

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„Wer ist Jack“ entwickelt temporäre ortsspezifische Spielort-Konzepte. Im Theaterhaus Berlin Mitte, dem legendären Proben-Plattenbau in unmittelbarer Nachbarschaft zur Museumsinsel eröffnete die Formation nach dem Abriss einer Wand im 4. Stock den Revue-Spielort „Durchbruch“. Für "one more time with feeling" verwandelt „Wer ist Jack“ die Blackbox 202 für zwei Abende in eine Mischung aus Konzert-Location und Esszimmer.

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Zander Porter ist Künstler, Performer und Kurator aus Los Angeles. Zanders Arbeiten befassen sich mit Bewegtbild und Lebendigkeit, gebrochen durch sein Interesse an Formen sozialer/kollektiver vs. individualisierter Identität und Subjektivität. Durch soziale sowie (un-)verkörperte Forschungsmethoden untersucht Zanders künstlerische Praxis virtuelle und physische Räume des sexuellen und nichtsexuellen Rollenspiels, beispielsweise bei Online-Reality-TV-Wettkampfspielen, MMOGs und (anonymem) (Cam-)Sex.

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Alte Münze

Molkenmarkt 2, 10179 Berlin