FAQs - Programm der Szene 2021

Wer kann einen Festivalbeitrag anmelden?

Alle Berliner Spielstätten und Veranstaltungsorte der freien darstellenden Szene, die professionelle Berliner Gruppen und / oder Künstler:innen mit eigenen Arbeiten präsentieren, können einen Festivalbeitrag anmelden.

Die teilnehmenden Spielstätten und Veranstaltungsorte sollten zum Zeitpunkt des Festivals mindestens für sechs Monate existieren.

Jede Spielstätte / Jeder Veranstaltungsort kann bis zu vier Produktionen / Veranstaltungen einreichen, wünschenswert sind ein bis zwei Einreichungen (eine analoge und eine digitale Produktion).

Die Betreiber:innen des Veranstaltungsortes sind in der Regel zugleich Vertragspartner:innen zwischen den eingereichten Produktion/en und dem Festival.

Ausgenommen hiervon sind Berliner Gruppen und / oder Künstler:innen die ortsspezifische Arbeiten oder Arbeiten im Öffentlichen Raum präsentieren. Hier bitten wir um eine direkte Kontaktaufnahme mit dem Festival-Team unter: programm [at] performingarts-festival.de.

Wer ist Veranstalter:in?

Der/die Veranstalter:in wird der/die Vertragspartner:in des PAF sein und tritt als Ticketverkäufer:in für seine/ihre angemeldeten Veranstaltungen auf. Er/Sie ist organisatorisch für die Durchführung der Veranstaltung verantwortlich und u.a. für GEMA und sonstige Abgaben zuständig, falls es zwischen Veranstalter:in und Gruppe/Einzelkünstler:in nicht anders vereinbart wurde. Der/die Veranstalter:in hat die Letztentscheidungsbefugnis vor Ort und sollte eine Veranstalterhaftpflichtversicherung haben, da er/sie gegenüber dem/der Zuschauer:in bei Schadensfällen haftet. Er/Sie sollte sich zudem für Verträge mit der Gruppe/Einzelkünstler:innen und weiteren Beteiligten verantwortlich zeigen und ist ggf. KSA-abgabepflichtig.

Diese Auflistung zur Definition von Veranstalter:innen, sowie der Konsequenzen hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.

Welche künstlerischen Positionen kann ich beitragen?

Alle professionellen Arbeiten aus dem Bereich der darstellenden Künste (Sprechtheater, Performance, Musiktheater, Tanz, Figuren-, Puppen-, und Objekttheater, Kinder- und Jugendtheater, Neuer Zirkus, digitale oder hybride Formate, Installation, etc.) sowie genreübergreifende Arbeiten, die den darstellenden Künsten zuzuordnen sind, können eingereicht werden. Dies gilt auch für ortsspezifische Arbeiten und Produktionen im Öffentlichen Raum.

Gibt es eine Auswahl?

Das Programm des Performing Arts Festival Berlin wird über die Spielstätten/Veranstaltungsorte kuratiert. In Absprache mit Künstler:innen, Kollektiven und Gruppen reichen die Betreiber:innen Programmbeiträge ein. Die Akteur:innen der Szene entscheiden somit selbst, welche Arbeiten sie im Festivalprogramm präsentieren. Bedingung für eine erfolgreiche Teilnahme sind die ordnungsgemäße Anmeldung per Online-Formular und die Erfüllung der Kriterien und Richtlinien des Performing Arts Festival Berlin.

Einreichung von digitalen und hybriden Formaten

Im Rahmen des Performing Arts Festival Berlin 2021 besteht für Künstler:innen, Gruppen und Spielstätten die Möglichkeit, neben analogen auch professionelle digitale und/oder hybride Formate einzureichen. Diese werden wie analoge Einreichungen fest in den Spielplan des Festivals integriert und sind vom 26. bis 29. Mai im Zeitraum von 9:30 bis 24 Uhr zu sehen. Sie können von Berliner Spiel- und Veranstaltungsorten/Vertragspartner:innen angemeldet werden und müssen über die Kanäle der jeweiligen Künstler:innen, Gruppen oder Spielstätten (Website, Social Media etc.) oder über Drittanbeiter (z.B. über Videoplattformen) bereitgestellt werden. Alle teilnehmenden analogen oder hybriden Produktionen werden zentral vom Kommunikationsteam des Festivals beworben. Im Weiteren gelten für digitale und/oder hybride Formate die allgemeinen Teilnahmebedingungen des Performing Arts Festival Berlin 2021.

Ergänzend wird den Vertragspartner:innen schon jetzt die Möglichkeit geboten, digitale Aufzeichnungen oder Mitschnitte zu ihren eingereichten Produktionen einzusenden, die im Falle eines Lockdowns oder bei weiteren Einschränkungen in einer Onlineausgabe des Festivals gezeigt werden. Das zusätzlich eingereichte Videomaterial wird nur an den Festivaltagen vom 26. bis 29. Mai 2021 online für das Publikum bereitgestellt. Falls bereits vorhanden, lasst uns den Link gerne zukommen.

Hinweise zu möglichen Spielterminen

Die Programmbeiträge können an vier Festivaltagen (26. bis 29. Mai 2021) stattfinden. Am Eröffnungsabend (25. Mai 2021) und am Abschlusstag (30. Mai 2021) werden keine künstlerischen Positionen der eigereichten Beiträge präsentiert. Stattdessen laden wir an diesen beiden Tagen zum Austausch und gemeinsamen Feiern ein.

Veranstaltungen sollten in der Regel im Zeitraum von 9:30 Uhr bis 24 Uhr (Vorstellungsende) geplant werden.

Wir bitten darum, im Sinne einer zeitlich ausgewogenen Auslastung der Festivaltage, nicht nur Abendtermine vorzuschlagen, sondern alternative Anfangszeiten vorzumerken. Die Programmkoordination unterstützt alle Teilnehmer:innen bei der Planung und gewährleistet in Absprache mit den Betreiber:innen der Spielorte einen sinnvollen Gesamtspielplan.

Was ist der "Tag der offenen Bühnen"?

Der „Tag der offenen Bühnen" findet am Samstag, 29. Mai 2021, in der Zeit von 10 bis 18 Uhr statt. Die Spielstätten sind eingeladen, dem Publikum ihre Räume und Konzepte durch eigene Formate vorzustellen, dies kann eine einfache Tour durch die Räumlichkeiten, ein Frühstück, eine Gesprächsrunde mit dem Team, eine Bühnenbegehung etc. sein - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die Dauer des Angebots und wie lange die Türen in dem genannten Zeitrahmen geöffnet bleiben, ist dabei der jeweiligen Spielstätte überlassen. Auch diese Angebote werden durch das Kommunikations-Team des PAF im Rahmen des Programms veröffentlicht und beworben.

Wie kann ich am „Tag der offenen Bühnen“ teilnehmen?

Zur Teilnahme am „Tag der offenen Bühnen“ sind alle Spielstätten herzlichst eingeladen. In diesem Open Call wird zunächst das Interesse an einer Teilnahme abgefragt. Anschließend gibt es in einem zweiten Schritt die Möglichkeit, genauere Informationen zu den geplanten Angeboten anzugeben. Aktuell werden für dieses Format Finanzierungsmöglichkeiten für ungeförderte Orte geprüft.  

An wen richtet sich das Festival?

Das Festivalprogramm richtet sich an das Berliner Publikum und Besucher:innen der Stadt - aber auch an hier ansässige Künstler:innen der freien Szene sowie an bundesweit und international Interessierte und Fachleute.

Wer veranstaltet das Festival?

Das Performing Arts Festival Berlin ist eine gemeinsame Veranstaltung aller mitwirkenden freien Berliner Spielstätten, Gruppen und Akteur:innen. Sie tragen das Festival künstlerisch und ausführend.

Das Festival wird initiiert vom LAFT Berlin in Kooperation mit den Spielstätten Ballhaus Ost, HAU Hebbel am Ufer, Sophiensæle und Theaterdiscounter. Die Koordination des Festivals ist beim LAFT Berlin angesiedelt. Der LAFT Berlin wird das Festival und die teilnehmenden Produktionen zentral bewerben - in der Stadt und international - und die Szene bei der Umsetzung des Festivals tatkräftig unterstützen.

Das Festivalprogramm und die gezeigten Produktionen werden durch die beteiligten Spielstätten und Orte dezentral organisiert und finanziert. Die Spielstätten und Orte und die beteiligten Künstler:innen und Gruppen müssen daher zusichern, dass ihre Beteiligung am Festival in organisatorischer, finanzieller und technischer Hinsicht selbstständig zu realisieren ist. Wir bitten daher alle Interessierten darum, genau zu prüfen, in welchem Umfang es ihnen aus ihrer finanziellen Situation heraus möglich ist, sich am Festival zu beteiligen.

Was bietet das Festival?

Das Performing Arts Festival Berlin präsentiert seit 2016 jährlich an mehreren Tagen Arbeiten und künstlerische Positionen Berliner Künstler:innen und Gruppen aller Genres für das Berliner Publikum, sowie Besucher:innen der Stadt und Fachgäste aus dem In- und Ausland.

Das Kommunikationsteam bewirbt die teilnehmenden Produktionen sowohl in Berlin als auch national und international. Außerdem entwickelt das Festivalteam vielfältige Diskurs-, Vermittlungs- und Begleitformate, die einem potentiellen Publikum Zugang und Einblick in die freie Szene gewähren, den Spielplan des Festivals ergänzen und abrunden.

Teilnahmebedingungen

Bedingung ist die fristgerechte und vollständige Bewerbung über das Online-Formular. Achtung: Keine Speichermöglichkeit gegeben - d.h. die Bewerbung muss ausgefüllt und direkt im Anschluss verschickt werden.

Die Absender:innen der Anmeldung sind informiert, dass bei einer Teilnahme im Festivalprogramm die gezeigten Produktionen durch die beteiligten Spielstätten oder die veranstaltenden Künstler:innen/Gruppen dezentral organisiert und finanziert werden und versichern, dass sie dazu finanziell und organisatorisch in der Lage sind.

Die teilnehmenden Spielstätten und Veranstaltungsorte müssen Teil der professionellen darstellenden Szene Berlins sein und sollten in der Regel zum Zeitpunkt des Festivals mindestens sechs Monate existieren.

In das Festivalprogramm werden professionelle Produktionen aus Berlin aufgenommen – d.h. der Arbeitsmittelpunkt der beteiligten Künstler:innen muss in Berlin sein. Die Spielstätten / Veranstaltungsorte melden bis zu vier Programmbeiträge von Berliner Gruppen und/ oder Künstler:innen an, wünschenswert sind ein bis zwei. Ortsspezifische Arbeiten und Produktionen im öffentlichen Raum können angemeldet werden, sofern sie als solche konzipiert wurden.

Die bei der Einreichung angegebenen Spieltermine müssen sich innerhalb der vom Festival benannten Daten und Zeiten befinden. Die finalen Vorstellungstermine werden in Abstimmung mit der Programmkoordination des Festivals festgelegt. Nach der Erstellung des Gesamtspielplans werden alle fehlenden redaktionellen Informationen bei den Beteiligten eingeholt. Diese Angaben dienen der Öffentlichkeitsarbeit des Festivals und sind für die Teilnahme verpflichtend.