FAQs "Introducing..." 2021

Wer kann sich bei „Introducing...“ bewerben?

Bewerben können sich professionell arbeitende Künstler:innen, Künstler:innengruppen und Kollektive aus dem Nachwuchsbereich, die ihren Arbeitsmittelpunkt in Berlin haben. Es sollten bereits konkrete Anknüpfungspunkte zur freien Szene in Berlin vorhanden sein. Ein evtl. Studien- oder Ausbildungsabschluss und/oder der Beginn der professionellen Tätigkeit sollte in der Regel nicht länger als drei Jahre zurückliegen.

Wie kann ich mich bei bewerben?

Eine Anmeldung ist ausschließlich über das Online Formular möglich. Das Bewerbungsformular ist online zugänglich und muss bis zum 4. März 2021 vollständig ausgefüllt und abgeschickt werden.

Womit kann ich mich bewerben?

Prinzipiell können sich Nachwuchs-Künstler:innen; Künstler:innengruppen und Kollektive mit fertigen Produktionen/Formaten aus dem Bereich der freien darstellenden Künste bewerben: Sprechtheater, Performance, Musiktheater, Tanz, Figuren- und Objekttheater, Kinder- und Jugendtheater etc., sowie genre- und spartenübergreifende Arbeiten, die auch den darstellenden Künsten zuzuordnen sind.

Willkommen sind Online-Performances und künstlerisch eigenständige Videos, wie beispielsweise nutzer:innenfreundliche VR-Formate, interaktiv-performative Angebote für das Zuhause-Publikum, digital-analoge Hybriderfindungen oder Audioformate – alle Formate sind erwünscht, ausgenommen sind hierbei Videoaufzeichnung der analogen Aufführung. Auch Liveübertragungen oder Mischungen aus Livestreaming und Vorproduziertem schließen wir im Rahmen der räumlichen und technischen Möglichkeiten der gastgebenden Spielstätten (Ballhaus Ost, HAU Hebbel am Ufer, Sophiensæle und Theaterdiscounter) nicht aus – ihre regulären Bühnenräume können dafür allerdings nicht zur Verfügung stehen. Zudem denken wir auch über die Machbarkeit von Openair-Ereignissen, Public Viewing im Freien, ortsspezifischen Spaziergängen u.ä. nach. Vermutlich haben nicht wenige von Euch in den vergangenen Monaten schon mit solchen „pandemietauglichen“ Formaten experimentiert bzw. Produktionen dafür erarbeitet und freuen sich über eine Plattform, diese zeigen zu können. 

Dennoch ist es möglich, sich auch mit ursprünglich analogen Produktionen zu bewerben, allerdings solltet Ihr dafür bereits mit einer Übersetzung in ein „pandemietaugliches Format“ begonnen haben oder uns mit der Bewerbung zumindest ein künstlerisch überzeugendes und technisch und finanziell durchdachtes Konzept für eine solche Modifizierung einreichen.

Die technischen Begebenheiten sind teilweise begrenzt, ebenso wie die Aufbauzeiten. Wir empfehlen daher eine Bewerbung mit technisch und organisatorisch einfacheren Arbeiten.

Was bietet die Nachwuchsplattform „Introducing...“?

Die Nachwuchsplattform „Introducing...“ möchte jungen Künstler:innen, Künstler:innengruppen und Kollektiven die Möglichkeit bieten, sich im Rahmen des Festivals vor (Fach-)Publikum zu präsentieren. Darüber hinaus versteht sich „Introducing...“ als Plattform, um die Teilnehmenden einzuladen, sich mit anderen Künstler:innen, mit Spielstätten, mit Dramaturg:innen, mit Fachbesucher:innen zu vernetzen und auszutauschen. Deshalb laden wir die ausgewählten Mitwirkenden zu zusätzlichen internen Angeboten (z.B. Workshops, Kritikgespräche, Beratungen) sowie zu allen weiteren Veranstaltungen im Rahmen des Festivals ein. Vorschläge über inhaltliche Interessen an Workshops oder Gesprächsformaten dürfen gerne im Bewerbungsformular gemacht werden.

Da wir im Bereich „digitale Bühnen“ kein Expert:innenwissen voraussetzen wollen, bieten wir im Sinne der Nachwuchsförderung an, Euch bei Bedarf beratend zu unterstützen, falls Ihr für Eure Bewerbung z.B. Fragen zu digitalen Formaten bzw. Plattformen und deren Möglichkeiten habt. In diesem Fall schickt Eure Frage, kurz formuliert, möglichst frühzeitig im Bewerbungszeitraum an introducing [at] performingarts-festival.de.

Zudem besteht die Möglichkeit, die final für „Introducing…“ ausgewählten Produktionen bei Bedarf mit Expert:innen zu verknüpfen und in begrenztem Rahmen Infrastrukturen, Tools und finanzielle Beihilfen zur Verfügung zu stellen.

Wir weisen jedoch ausdrücklich darauf hin, dass wir nur die Transformation von zum Bewerbungszeitpunkt bereits bestehenden Arbeiten unterstützen können, nicht aber die Erarbeitung einer neuen Produktion. Auch möchten wir Euch ermutigen, zunächst darüber nachzudenken, ob Ihr selbst eine solche Transformation Eurer Produktion für Euch überhaupt künstlerisch gewinnbringend und für ein Publikum erlebenswert findet – oder doch lieber auf das PAF 2022 mit hoffentlich wieder allen analogen Freiheiten wartet.

Wer trifft die Auswahl?

Die Bewerbungen werden im März 2021 von der Koordinatorin für "Introducing..." sowie den künstlerischen Leitungen der kooperierenden Spielstätten gemeinsam gesichtet und final ausgewählt. 

Wann weiß ich, ob meine Produktion ausgewählt wurde?

Die Entscheidungen werden spätestens bis Ende März 2021 bekannt gegeben.

Wie oft wird meine Produktion gezeigt?

Jede Produktion wird in der Regel einmal gezeigt (Abweichungen abhängig vom Produktionsfomrmat möglich). Alle Künstler:innen, Künstler:innengruppen und Kollektive der Nachwuchsplattform "Introducing..." sollten jedoch verbindlich zusätzlich zur Aufführung ihrer eigenen Produktion an den angebotenen Workshops und Austauschprogrammen teilnehmen. Die Anwesenheit über die Festivaltage ist deswegen verpflichtend. 

Welche Kosten werden übernommen?

Das Performing Arts Festival Berlin zahlt eine Gage in Höhe des vom BFDK empfohlenen Mindesthonorars für die ausgewählten Künstler:innen, Künstler:innengruppen und Kollektive und weiteren Beteiligten an den Aufführungen im Rahmen der Nachwuchsplattform (orientiert an der Größe der Gruppe/Anzahl der Beteiligten). Kosten für notwendige Reisen und Transporte können zusätzlich in Ausnahmefällen und nach vorheriger Absprache übernommen werden. Im „Analogfall“ übernehmen die kooperierenden Spielstätten die Kosten für den Raum, eine technische Grundbetreuung sowie die Abenddienste bei den Aufführungen. Zur Fertigstellung digitaler Formate besteht die Möglichkeit, die Produktionen mit Expert:innen zu verknüpfen und in begrenztem Rahmen Infrastrukturen, Tools und finanzielle Beihilfen zur Verfügung zu stellen.

Wer veranstaltet das Festival?

Die Nachwuchsplattform „Introducing ...“ ist eine Eigenveranstaltung des Performing Arts Festival Berlin.

Das Performing Arts Festival Berlin ist eine gemeinsame Veranstaltung aller mitwirkenden Berliner freien Spielstätten, Gruppen und Akteur:innen. Sie tragen das Festival künstlerisch und organisatorisch. Das Festival veranstaltet der LAFT Berlin in Kooperation mit den Spielstätten Ballhaus Ost, HAU Hebbel am Ufer, Sophiensæle und Theaterdiscounter. Die Koordination des Festivals ist beim LAFT Berlin angesiedelt. Sie bewirbt das Festival und die teilnehmenden Produktionen zentral in der Stadt und international.


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