FAQs - Programm der Szene 2022

Wer kann einen Festivalbeitrag anmelden?

Alle Berliner Produktions- und Veranstaltungsorte der freien darstellenden Künste, die professionelle Berliner Gruppen und/oder Künstler:innen mit eigenen Arbeiten präsentieren, können einen Festivalbeitrag anmelden.

Die teilnehmenden Produktions- und Veranstaltungsorte müssen zum Zeitpunkt des Festivals mindestens seit sechs Monate existieren und regelmäßig Veranstaltungen durchführen.
Jede Spielstätte / jeder Produktionsort kann nur eine Arbeit einreichen.
Die Betreiber:innen des Veranstaltungsortes sind zugleich Vertragspartner:innen zwischen der eingereichten Produktion und dem Festival.

Ausgenommen hiervon sind Berliner Gruppen und/ oder Künstler:innen, die darstellende Kunst im Öffentlichen Raum präsentieren.

Wer ist Veranstalter:in?

Veranstalter:in ist der Produktions- und Veranstaltungort, die/der sich mit einer Produktion auf die Teilnahme am PAF 2022 bewirbt. Der/die Veranstalter:in wird der/die Vertragspartner:in des PAF sein und tritt als Ticketverkäufer:in für seine/ihre angemeldete Veranstaltungen auf. Er/Sie ist organisatorisch für die Durchführung der Veranstaltung verantwortlich und u. a. für GEMA und sonstige Abgaben zuständig. Der/die Veranstalter:in hat die Letztentscheidungsbefugnis vor Ort und sollte eine Veranstalterhaftpflichtversicherung haben, da er/sie gegenüber dem/der Zuschauer:in bei Schadensfällen haftet. Er/Sie sollte sich zudem für Verträge mit der Gruppe/Einzelkünstler:innen und weiteren Beteiligten verantwortlich zeigen und ist ggf. KSA-abgabepflichtig.

Diese Auflistung zur Definition von Veranstalter:innen, sowie der Konsequenzen hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.

Welche künstlerischen Positionen kann ich beitragen?

Alle professionellen Arbeiten aus dem Bereich der darstellenden Künste (Sprechtheater, Performance, Musiktheater, Tanz, Figuren-, Puppen-, und Objekttheater, Kinder- und Jugendtheater, Neuer Zirkus, Installation etc.) sowie genreübergreifende Arbeiten, die den darstellenden Künsten zuzuordnen sind, können eingereicht werden. Dies gilt auch für Produktionen im Öffentlichen Raum. Alle Arbeiten können in analoger, digitaler oder hybrider Form eingereicht werden.

Gibt es eine Auswahl?

Das Programm des Performing Arts Festival Berlin wird über die Produktions -und Veranstaltungsorte kuratiert. In Absprache mit Künstler:innen, Kollektiven und Gruppen reichen die Betreiber:innen einen Programmbeitrag ein. Die Akteur:innen der Szene entscheiden somit selbst, welche Arbeiten sie im Festivalprogramm präsentieren. Bedingung für eine erfolgreiche Teilnahme sind die ordnungsgemäße Anmeldung per Online-Formular und die Erfüllung der Kriterien und Richtlinien des Performing Arts Festival Berlin.

Hinweise zu möglichen Spielterminen

Die Programmbeiträge können an vier Festivaltagen (25. bis 28. Mai 2022) zu den vorgegebenen Zeiten stattfinden. Am Eröffnungsabend (24. Mai 2022) und am Abschlusstag (29. Mai 2022) werden keine künstlerischen Positionen der eingereichten Beiträge präsentiert. Stattdessen laden wir an diesen beiden Tagen zum Austausch und gemeinsamen Feiern ein.

Im Online-Formular können für die Produktion bis maximal vier Spieltermine ausgewählt werden. Es gilt jedoch nur ein Termin pro Festivaltag. Pro Tag bitten wir darum, einen Wunschtermin und zwei Alternativtermine anzugeben. Die Programmkoordination stellt daraus einen sinnvollen Gesamtspielplan zusammen und informiert die Produktions- und Veranstaltungsorte über ihren finalen Spieltermin. Zugunsten einer ausgeglichenen Sichtbarkeit der Produktionen wird sich vorbehalten, maximal zwei Termine im Spielplan nach Außen zu kommunizieren. 

Weitere Spieltermine können an anderer Stelle der Festivalwebsite kommuniziert werden, erscheinen jedoch nicht im Gesamtspielplan. Wir behalten uns vor, nur zwei Termine im Spielplan Wir bitten darum, im Sinne einer zeitlich ausgewogenen Auslastung der Festivaltage, nicht nur Abendtermine vorzuschlagen, sondern auch alternative Zeitslots auszuwählen.

Was gilt für darstellende Kunst im Öffentlichen Raum?

Produktionen die im öffentlichen Raum stattfinden bilden eine Ausnahme und können unabhängig von einem Produktions -und Veranstaltungsort eingereicht werden. Alle anderen Kriterien (Wiederaufnahme, maximal eine Einreichung, Auswahl von Spielterminen) treffen ebenso zu. Vor einer Einreichung sollte sich der/die Künstler:in oder Gruppe bereits im Klaren darüber sein, wo er/sie ihre Produktion zeigen möchte/n und wie diese finanziert wird. Digitale Einreichungen gelten nicht als Kunst im Öffentlichen Raum.

Was ist der „Tag der offenen Bühnen“?

Der „Tag der offenen Bühnen" findet am Samstag, den 28. Mai 2022, statt. Die Produktionsorte sind eingeladen, dem Publikum ihre Räume und Konzepte durch eigene Formate vorzustellen, dies kann eine einfache Tour durch die Räumlichkeiten, ein Frühstück, eine Gesprächsrunde mit dem Team, eine Bühnenbegehung etc. sein – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Auch diese Angebote werden durch das Kommunikations-Team des PAF im Rahmen des Programms veröffentlicht und beworben.

Was ist das wandernde Festivalzentrum?

Nach bisheriger Planung soll das Festivalzentrum von Mittwoch, den 25. Mai bis Samstag, den 28. Mai, täglich wechselnd zu Gast an einem der beteiligten Produktions- und Veranstaltungsorte sein. Hierfür suchen wir interessierte Orte, die neben ihrem eingereichten Programmbeitrag weitere räumliche Kapazitäten haben, um einen Tag lang das Rahmen- und Vermittlungsprogramm zu beherbergen. Voraussichtlich werden vom Rahmenprogramm zwei separate Räume benötigt, am Abend soll es eine Bar geben. Auch das Foyer oder ein Bühnenraum, sofern am entsprechenden Tag nicht bespielt, können ggf. als Räume fungieren. Bei Interesse kommen wir zur Klärung der weiteren Details nach Ende des Open Calls auf die entsprechenden Produktions- und Veranstaltungsorte zu.

An wen richtet sich das Festival?

Das Festivalprogramm richtet sich an das Berliner Publikum und Besucher:innen der Stadt – aber auch an hier ansässige Künstler:innen der Freien Szene sowie an bundesweit und international Interessierte und Fachleute.

Wer veranstaltet das Festival?

Das Performing Arts Festival Berlin ist eine gemeinsame Veranstaltung aller mitwirkenden freien Berliner Spielstätten, Gruppen und Akteur:innen. Sie tragen das Festival künstlerisch und ausführend.

Die Koordination des Festivals ist beim LAFT Berlin angesiedelt. Der LAFT Berlin wird das Festival und die teilnehmenden Produktionen zentral bewerben – in der Stadt und international – und die Szene bei der Umsetzung des Festivals tatkräftig unterstützen.

Das „Programm der Szene“ wird durch die beteiligten Spielstätten und Orte dezentral organisiert und finanziert. Die Produktions- und Veranstaltungsorte sowie die beteiligten Künstler:innen und Gruppen müssen daher zusichern, dass ihre Beteiligung am Festival in organisatorischer, finanzieller und technischer Hinsicht selbstständig zu realisieren ist. Wir bitten daher alle Interessierten darum, genau zu prüfen, in welchem Umfang es ihnen aus ihrer finanziellen Situation heraus möglich ist, sich am Festival zu beteiligen.

Was bietet das Festival?

Das Performing Arts Festival Berlin präsentiert seit 2016 jährlich an mehreren Tagen Arbeiten und künstlerische Positionen Berliner Künstler:innen und Gruppen aller Genres für das Berliner Publikum, sowie Besucher:innen der Stadt und Fachgäste aus dem In- und Ausland.
Das Kommunikationsteam bewirbt die teilnehmenden Produktionen sowohl in Berlin als auch national und international. Außerdem entwickelt das Festivalteam vielfältige Diskurs-, Vermittlungs- und Begleitformate, die einem potentiellen Publikum Zugang und Einblick in die Freie Szene gewähren, den Spielplan des Festivals ergänzen und abrunden.

Teilnahmebedingungen

Bedingung ist die fristgerechte und vollständige Einreichung über das Online-Formular. Achtung: Keine Speichermöglichkeit gegeben – d.h. das Formular muss ausgefüllt und direkt im Anschluss verschickt werden.

Die Absender:innen der Anmeldung sind informiert, dass bei einer Teilnahme im Festivalprogramm die gezeigten Produktionen durch die beteiligten Veranstaltungsorte oder die veranstaltenden Künstler:innen/Gruppen dezentral organisiert und finanziert werden und versichern, dass sie dazu finanziell und organisatorisch in der Lage sind.

Die teilnehmenden Produktions- und Veranstaltungsorte müssen Teil der professionellen darstellenden Szene Berlins sein und sollten zum Zeitpunkt des Festivals mindestens sechs Monate existieren sowie regelmäßig Veranstaltungen durchführen.

In das Festivalprogramm werden professionelle Produktionen aus Berlin aufgenommen, d. h. der Arbeitsmittelpunkt der beteiligten Künstler:innen muss in Berlin sein. Die Produktions- und Veranstaltungsorte melden einen Programmbeitrag von Berliner Gruppen und/oder Künstler:innen an. Produktionen von Studierenden können nicht berücksichtigt werden. Es können für das PAF 2022 ausschließlich Wiederaufnahmen seit 2019 eingereicht werden, diese können sowohl digital, analog als auch hybrid sein. Eine Einreichung von Premieren ist nicht möglich.   

Die bei der Einreichung angegebenen Spieltermine müssen sich innerhalb der vom Festival vorgegebenen Daten und Zeitslots befinden. Die finalen Vorstellungstermine werden in Abstimmung mit der Programmkoordination des Festivals festgelegt. Nach der Erstellung des Gesamtspielplans werden alle fehlenden redaktionellen Informationen bei den Beteiligten eingeholt. Diese Angaben dienen der Öffentlichkeitsarbeit des Festivals und sind für die Teilnahme verpflichtend.

Parallelbewerbungen

Achtung! Jede Produktion kann nur in einem Programmbereich des PAF eingereicht werden, eine gleichzeitig Einreichung für das „Programm der Szene“, „Introducing…“ und/ oder die Closing Performances ist nicht möglich. Die entsprechenden Open Calls erscheinen Mitte Januar.